Montag, 31. Januar 2011

Reflexionsaufgabe Takt 3


Reflexionsaufgabe, Takt 3: „Berichten Sie in einem Beitrag in Ihrem Weblog über die Arbeit mit dem Editor.“

Aller Anfang ist schwer, so auch sich durch den Dschungel der Tools zu schlagen auf der Suche nach DEM geeigneten Editor.
Immer die Fragen im Hinterkopf "bringt mir dieses Tool etwas" & "nutze ich es nur diesmal", probiere ich Einige aus, dennoch bleibt der erste Tag der Suche ergebnislos.
Viel "nettes" gesehen aber so richtig inspiriert war ich nicht.
Als nächstes drängt sich die Frage des Hostens auf, ich besitze keinen Webspace, was also tun?
Naja nach 2 weiteren Tagen und einigem Überlegen liegt wie immer das Gute direkt vor der eigenen Nase. Blackboard. Sicher nicht innovativ aber direkten "Jobbezug"! Ich wollte mich in die neue Version eh immer mal einarbeiten. Klar eines der vielen "das sollte umbedingt mal geschehen" To-Do's. Also das Gewünschte mit dem Geforderten verbinden! Diese Einzelaufgabe beginnt mir sehr zu gefallen. Und das Beste direkt vorweg, die Uni hostet es!

Nun ist die Frage wie zu beginnen?!

Ein eigener Kurs sollte es schon sein. Kreativität finde ich gut, Layout festlegen, Mal die ganzen alten und neuen Optionen ausprobieren. Customlayouts für die Buttons, Banner.
Wie in der Aufgabe gefordert die Videolinks einstellen, und vielleicht einen Test erstellen.

Guter Plan, dazu noch die grundlegenden Funktionen wie Teilnehmer akzeptieren und hinzufügen, Lerneinheiten erstellen, Dokumente hochladen und Kontakte erstellen damit die Kommunikationstools genutzt werden können.

Aber alles geht auch nicht ohne Probleme von statten. Die Export- und Importfunktion streikt anfangs etwas, die Youtube-direkt-Feeds funktionieren schlichtweg garnicht. Hier scheint ein technisches Interface Problem vorzuliegen (Ja man glaube es kaum, nicht invalid user sondern invalid search function). Ein gravierender Unterschied zum alten Blackboard wird auch deutlich: Als Administrator heißt Löschen wirklich Löschen! Gedankennotzi: besser Verstecken und Verschieben als Löschen, und mit der Kursleiter-Rechte-Verteilung sehr sparsam umgehen. Weiterer kleiner Wermutstropfen, die damals so geliebten Audiotools sind scheinbar nichtmehr als Lizenz erworben worden. Schade. Hätte gerne eine Audiobegrüßung oder einen Audiotest mit aufgenommen!

Dennoch bin ich mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Auch wenn der eigentliche Kurskörper in einem realen Modul Verwendung finden wird.


Eigentlich, mit etwas mehr Content vielleicht, ist der Kurs (oder die Lerneinheit) bereit für die lieben Studierenden und ihr Wirken!
Insgesamt hat die Einheit sehr viel Spass gemacht und mir endlich die Gelegenheit geboten, mich mit dem neuen Blackboard (tiefgehend) auseinanderzusetzten. Vermutlich hätte ich es sonst eh wieder verschoben... :-)

Sonntag, 30. Januar 2011

Blackboard als Tool zur Gestaltung von Lerneinheiten / Kursen

Hier ein kurzer Einblick in mein experimentieren mit Blackboard und einige grundlegende Infos zu diesem LMS / Editor:

• Wie ist der Name des Editors?
Ich habe das LMS "Blackboard" verwendet und die darin angegliederten Tools zur Generierung einer Lehr- und Lerneinheit / eines Kurses.

• Ist das Werkzeug kostenlos?
Die Werkzeuge in der eigentlichen Lernplattform sind soweit es sich nicht um Zusatzmodule wie Audiotools o.ä. handelt kostenlos, jedoch ist die Plattform als Gesamtes Lizenzpflichtig.

• Welches sind die grundlegenden Funktionen?
Blackboard bietet folgende Funktionen:
SCORM
AICC
IMS
sowie zahlreiche Spracheinstellungen welche über "deutsch/englisch" hinausgehen.
Im Gegensatz zu anderen Editoren bietet es auch umfangreiche Kopie / Import / Export möglichkeiten die das dublizieren von Lerneinheite und Neuorganisation von vorhandenem Content zulässt.

• Warum haben Sie dieses Werkzeug ausgewählt?
Dieses Werkzeug wird an meinem Arbeitsplatz bereits als Lizenzprodukt für die Gestaltung der Lehre verwendet und spiegelt somit einen Alltagsbezug für mich wider.

• Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir gefallen, dass die meisten Schritte recht intuitiv erfolgen und zahlreche drop und move Fähigkeiten die Gestaltung einfach machen.

• Haben Sie Funktionen entdeckt, die Sie noch nicht kannten?
Die Testfunktion habe ich "neu" für mich entdeckt, da seit dem letzten Update zahlreiche neue Features hinzugefügt wurden.

• Haben Sie eine Funktion vermisst?
Zahlreiche Funktionen, wie Audiotools sind leider nur "zubuchbar" sicherlich wäre wünschenswert diese kostenlos im Basispaket zu haben.

• Würden Sie dieses Werkzeug ein zweites Mal verwenden?
Ein klares Ja!

Sonntag, 9. Januar 2011

Der Traum von der perfekten Lehrperson




Die Fragestellung

Was macht aus Ihrer Sicht eine 'perfekte' Lehrperson aus?


ist eine recht schwierige. suggeriert sie doch den Eindruck eine situationsungebundenes Maximum wäre zu erreichen. Vielmehr stellt sich für mich die "perfekte" Lehrperson als äußerst flexibele und anpassungsfähige Person dar, welche sich nach Nöglichkeit allen Bedürfnissen, sowohl denen der Stoffvermittlung, als auch denen der Teilnehmerinteressen unterordnet und versucht einen gesunden Mittelweg zu finden.
Eben diesen Mittelweg immer wieder neu zu (er)finden und zu kreieren ist dabei die Herausforderung für die perfekte Lehrperson.  Eben diese unendliche Reise stellt dabei den Hauptaspekt des perfekten Lehrers heraus. Täglich innovativ sein und nicht bloß "ausheften" und Unterricht nach "Methode A". Diese Kreativität schätze ich als stärkstes Kriterium für eine gute Lehrperson ein.

Besonders in den pädagogoischen Seminaren und der Fachliteratur wird oft von "perfekten" Szenarien gesprochen und dem "besten" Unterricht. Oft lässt sich dies aber individuell an der jeweiligen Schule, an den Klassengegebenheiten und auch an den Schülern nicht so einfach realisieren. Hier liegt die Last und auch die schöne Aufgabe bei der Lehrperson, das gelernte Wissen und die erlesenen und geprobten Methoden an die eigene Situation anzupassen und zum Lernerfolg für die Gruppe zu führen. Also den Weg für die gemeinsame Reise zu ebnen.

Dennoch sind diese Faktoren nicht die einzigen Maßstäbe. Eine Lehrperson sollte niemals aufhören ein Mensch zu sein. Die Funktion darf meinem Empfinden nach nicht die Bildungsaufgabe und die Aufgaben des "Erziehens" und "Helfens" verdrängen. Lehren darf kein Selbstzweck werden oder "das was man macht um seine Brötchen zu verdienen". Gute Lehrer zeichnen sich immer durch persönliches, schülerfokussiertes Engagement aus.

Um die zweite Frage kurz zu beantworten: die ideale Lehrperson sollte, wie in Dörings Kompetenzwanne charaktierisiert,  über zahlreiche unterschiedliche Kompetenzen verfügen. Entgegen dem klassischen Frontalunterricht, bei dem die Lehrperson eindimensional sein konnte, wird heute mit Recht verlangt, dass eine Lehrperson auf vielen Ebenen Vorbild und Kontaktperson für die Teilnehmer sein muss und somit auch mehrere Kompetenzebenen aufweisen muss. Ganz im Schillerschen Sinne geht es ja um die ganzheitliche, individuelle Erziehung des Menschen und nicht um die bloße Stoffvermittlung. Also öffnet sich hier die Dimension von der perfekten Lehrperson schnell zur perfekten Schule und zur perfekten Bildung.