Reflexionsaufgabe, Takt 3: „Berichten Sie in einem Beitrag in Ihrem Weblog über die Arbeit mit dem Editor.“
Aller Anfang ist schwer, so auch sich durch den Dschungel der Tools zu schlagen auf der Suche nach DEM geeigneten Editor.
Immer die Fragen im Hinterkopf "bringt mir dieses Tool etwas" & "nutze ich es nur diesmal", probiere ich Einige aus, dennoch bleibt der erste Tag der Suche ergebnislos.
Viel "nettes" gesehen aber so richtig inspiriert war ich nicht.
Als nächstes drängt sich die Frage des Hostens auf, ich besitze keinen Webspace, was also tun?
Naja nach 2 weiteren Tagen und einigem Überlegen liegt wie immer das Gute direkt vor der eigenen Nase. Blackboard. Sicher nicht innovativ aber direkten "Jobbezug"! Ich wollte mich in die neue Version eh immer mal einarbeiten. Klar eines der vielen "das sollte umbedingt mal geschehen" To-Do's. Also das Gewünschte mit dem Geforderten verbinden! Diese Einzelaufgabe beginnt mir sehr zu gefallen. Und das Beste direkt vorweg, die Uni hostet es!
Nun ist die Frage wie zu beginnen?!
Ein eigener Kurs sollte es schon sein. Kreativität finde ich gut, Layout festlegen, Mal die ganzen alten und neuen Optionen ausprobieren. Customlayouts für die Buttons, Banner.
Wie in der Aufgabe gefordert die Videolinks einstellen, und vielleicht einen Test erstellen.
Guter Plan, dazu noch die grundlegenden Funktionen wie Teilnehmer akzeptieren und hinzufügen, Lerneinheiten erstellen, Dokumente hochladen und Kontakte erstellen damit die Kommunikationstools genutzt werden können.
Aber alles geht auch nicht ohne Probleme von statten. Die Export- und Importfunktion streikt anfangs etwas, die Youtube-direkt-Feeds funktionieren schlichtweg garnicht. Hier scheint ein technisches Interface Problem vorzuliegen (Ja man glaube es kaum, nicht invalid user sondern invalid search function). Ein gravierender Unterschied zum alten Blackboard wird auch deutlich: Als Administrator heißt Löschen wirklich Löschen! Gedankennotzi: besser Verstecken und Verschieben als Löschen, und mit der Kursleiter-Rechte-Verteilung sehr sparsam umgehen. Weiterer kleiner Wermutstropfen, die damals so geliebten Audiotools sind scheinbar nichtmehr als Lizenz erworben worden. Schade. Hätte gerne eine Audiobegrüßung oder einen Audiotest mit aufgenommen!
Dennoch bin ich mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Auch wenn der eigentliche Kurskörper in einem realen Modul Verwendung finden wird.
Eigentlich, mit etwas mehr Content vielleicht, ist der Kurs (oder die Lerneinheit) bereit für die lieben Studierenden und ihr Wirken!
Insgesamt hat die Einheit sehr viel Spass gemacht und mir endlich die Gelegenheit geboten, mich mit dem neuen Blackboard (tiefgehend) auseinanderzusetzten. Vermutlich hätte ich es sonst eh wieder verschoben... :-)